Cialis – Potenzmittel mit Tadalafil

Das Potenzmittel Cialis bei der Behandlung von erektiler Dysfunktion. Der Wirkstoff Tadalafil ist bekannt durch seine lange Wirkdauer im Vergleich zu anderen Potenzmitteln. Dadurch ist auch spontane Sexualität wieder möglich.

Was ist Cialis?

Das Medikament Cialis wurde vom amerikanischen Pharmaunternehmen Eli Lilly als Mittel bei Störungen der sexuellen Potenz entwickelt und im Jahr 2003 auf den Markt gebracht. Cialis wirkt gegen die erektile Dysfunktion, gegen die Impotenz. Außerdem hilft das Präparat bei Problemen beim Urinieren, wenn eine vergrößerte Prostata vorliegt, bei der benignen Prostatahyperplasie. In Deutschland kam Cialis im Februar 2003 und in den USA Ende 2003 auf den Markt. Der in Cialis enthaltene Wirkstoff ist Tadalafil. Er sorgt für die Erweiterung der Blutgefäße im Genitalbereich. Eine solche Erweiterung ist für die Aufrechterhaltung einer Erektion erforderlich. Die Wirkung als eine Erektionshilfe kann Cialis im Zusammenhang mit einer sexuellen Stimulierung auslösen.

Das Medikament wird als Filmtablette in Mandelform in einer hellen orange-gelben Farbe vertrieben. Auf einer Seite der Tablette ist sie mit einem „C“ für Cialis und mit einer Zahl gekennzeichnet, die den Anteil von Tadalafil angibt, zum Beispiel „C 5“. Diese Bezeichnung steht dann für eine Tablette mit 5 mg Tadalafil. Es sind aber auch Cialis Tabletten mit 10 und mit 20 mg Tadalafil erhältlich. Jede Filmtablette enthält außerdem 92 mg Laktosemonohydrat. Bei einer vorhandenen Laktoseintoleranz sollte man den Laktoseanteil berücksichtigen und dazu die Ärztin oder den Arzt befragen. Die Cialis Tabletten sind nur für erwachsene Männer zugelassen und geeignet. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Cialis ist in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und einigen anderen Ländern ein Medikament, das verschreibungspflichtig ist, während es in anderen Ländern frei erhältlich ist.

Wie kann es zu Erektionsstörungen kommen?

Erektionsstörungen können sehr verschiedene organische oder psychische Ursachen haben. Beides ist auch in einer Kombination möglich. Bei Männern in einem jungen oder mittleren Lebensalter stehen die psychischen Faktoren im Vordergrund, vor allem Stress, Ängste, Leistungsdruck, Probleme in der Partnerschaft, Unsicherheit, Depressionen und Traumata. Manche dieser Faktoren beeinflussen sich gegenseitig. So führt eine erektile Dysfunktion bei rund der Hälfte der Patienten zur Depression, kann aber zugleich auch wegen einer vorher vorhandenen Depression entstanden sein. Dann verstärkt sich ein depressives Krankheitsbild.

Aber ab einem Alter von rund 50 Jahren liegen die Gründe für eine erektile Dysfunktion laut der Schätzung der meisten Mediziner bei rund 80 % aller Patienten vor allem im organischen Bereich. Bei den Älteren ist vor allem die Arterienverkalkung, die Arteriosklerose, die wichtigste Ursache. Sie entsteht unter anderem bei einem hohen Blutdruck. Weitere negativ wirkende Faktoren sind eine vorhandene Diabetes, Erkrankungen im Herz-Kreislauf-System, Krankheiten des Nervensystems, Operationen und Geschwüre bzw. Tumore im Beckenbereich sowie Störungen im Hormonhaushalt.

Außerdem bestehen wichtige Gründe für die erektile Dysfunktion bei einer ungesunden Lebensweise, bei dem Missbrauch von Nikotin, von Alkohol und Drogen, bei eine falschen Ernährung, bei Bewegungsmangel und bei der Adipositas, der Fettleibigkeit. Diese negativen Faktoren wirken sich in jedem Alter ungünstig auf die Potenz aus. Die Adipositas schädigt außerdem die Blutgefäße im Körper, da sie Ablagerungen begünstigt, was dann im Laufe der Zeit zu der Gefäßverkalkung führt.

Die Ursachen einer erektilen Dysfunktion ärztlich abklären

Wegen der vielen möglichen Ursachen ist es bei Erektionsstörungen wichtig, einen Urologen oder einen Andrologen zu konsultieren, um die Störung dort in jeder Hinsicht untersuchen und abklären lassen. Hinter den Potenzproblemen verbergen sich in manchen Fällen tiefer gehende Störungen der Gesundheit. Die Potenzmittel wie das Cialis mit dem Wirkstoff Tadalafil oder das Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil, das Vardenafil oder das Avanafil können zwar in vielen Fällen bei der erektilen Dysfunktion helfen, aber nicht immer bei jeder Ursache.

Die Funktion dieser Mittel besteht vor allem durch das Hemmen des Enzyms Phosphodiesterase-5 (PDE-5). PDE-5 ist dafür zuständig, eine Erektion wieder rasch abzubauen, damit das Gewebe der Schwellkörper im Penis nicht durch eine Dauererektion aufgrund mangelnder Blutversorgung absterben kann. Cialis und ähnlich wirkende Medikamente hemmen dieses Enzym PDE-5 und erleichtern es den betroffenen Männern dadurch, Erektionen zu erreichen, die länger andauern. Die Wirkungsdauer der PDE-5-Hemmer wird durch Erektionen nicht beeinflusst. In dieser Zeit können je nach individueller Konstitution mehrere Erektionen und auch Ejakulationen auftreten.

Die beiden Formen der Therapie mit Cialis

Mit Cialis gibt es verschiedene Möglichkeiten bei der medizinischen Behandlung der erektilen Dysfunktion, die von der individuellen Situation abhängig sind. Man unterscheidet zwischen einer Bedarfstherapie und einer Konstanztherapie. Bei den Bedarfstherapien wird das Potenzmittel vor der sexuellen Aktivität bei Bedarf eingenommen. Der Unterschied von Cialis zu anderen Potenzmitteln liegt hierbei bei der längeren Dauer der Wirkung. Je länger die Wirkungsdauer ist, desto länger haben die Paare Zeit, einen passenden Zeitpunkt für ihr Sexualleben zu finden. Bei der Konstanztherapie mit Cialis wird das Medikament dagegen täglich eingenommen. Diese Therapie ist vor allem für die Paare gedacht, die ihr Sexualleben Tag für Tag völlig flexibel gestalten wollen.

Die wichtigsten Eigenschaften von Cialis

Der Wirkstoff Tadalafil in den Cialis Tabletten bietet dem Patienten mit etwa 17 bis 18 Stunden eine deutlich höhere Halbwertszeit und Wirkungsdauer als das Sildenafil bei der Viagra Tablette, als das Vardenafil oder als das Avanafil. Während die Wirkung beim Sildenafil nur 4 bis 6 Stunden, bei Vardenafil 8 bis 12 Stunden und bei Avanafil 6 bis 17 Stunden andauert, kann sie bei Tadalafil bis zu 36 Stunden anhalten. Auf diese Weise wurde Cialis in den Medien zur berühmten „Wochenendpille“. Die Wirkung des Medikaments setzt für gewöhnlich schon nach einer Stunde ein. In manchen Fällen kann es aber bis zu sechs Stunden dauern, bis ein Effekt spürbar ist.

Wegen der langfristig wirkenden Eigenschaften des Tadalafils kann Cialis in der niedrigen Dosierung von 5 mg auch in Form einer Konstanztherapie eingenommen werden. Die Therapie sorgt zusammen mit der langen Wirkungsdauer dafür, dass der Wirkstoff rund um die Uhr im Körper verbleibt, wenn er täglich eingenommen wird. Dadurch werden sogar ganz spontane sexuelle Aktivitäten möglich. Höhere Dosierungen der Cialis Tablette als 5 mg, beispielsweise von 10 oder 20 mg, sollten über längere Zeit nicht täglich eingenommen werden.

Die Dosierung von Cialis

Für die Behandlung der erektilen Dysfunktion beträgt die empfohlene Dosis von Cialis bei der Bedarfstherapie 10 mg Tadalafil. Die Tablette sollte möglichst eine Stunde zuvor, spätestens jedoch 30 Minuten vor dem Sexualleben eingenommen werden. Bei den Patienten, die auf eine Dosierung von 10 mg nicht reagieren, kann die Dosis auf 20 mg erhöht werden. Eine solche höhere Dosis sollte aber höchstens einmal pro Tag eingenommen werden und sollte nicht täglich stattfinden. Bei den Männern, die das Medikament Cialis häufiger einnehmen wollen, ist es nach Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt möglich, täglich eine niedrigere Dosis zu sich nehmen. In diesem Fall beträgt die Dosierung 5 mg Tadalafil einmal täglich, kann aber auch auf 2,5 mg pro Tag abgesenkt werden, je nachdem, wie gut das Medikament vom Patienten vertragen wird. Bei Männern mit einer vergrößerten Prostata oder bei Männern mit der erektilen Dysfunktion und einer vergrößerten Prostata wird Cialis mit 5 mg Tadalafil pro Tag empfohlen.

Wie wird Cialis eingenommen?

Cialis sollte nicht zerkaut werden und sollte mit etwas Wasser eingenommen werden. Man kann die Tablette daher völlig unabhängig von den Mahlzeiten zu sich nehmen. Bei einer täglichen Einnahme sollte man sie jedoch ungefähr immer zur gleichen Zeit einnehmen. Das Medikament kann zwar mit oder ohne Nahrung geschluckt werden, aber bei einer schwer verdaulichen oder bei einer fettreichen Mahlzeit kann sich die Wirkung der Tablette verzögern. Während der Einnahme der Cialis Tabletten sollte man nach Möglichkeit auf Alkohol verzichten. Alkohol kann nämlich den Blutdruck senken und damit die Potenz negativ beeinträchtigen. Es ist besser, übermäßigen Alkoholkonsum zu vermeiden. Das bedeutet keinen Blutalkoholspiegel von 0,08% oder einen noch höheren Alkoholspiegel zu haben.

Die Nebenwirkungen von Cialis

Wie bei fast jedem Medikament können auch bei der Einnahme von Cialis Nebenwirkungen auftreten. Als relativ häufige Nebenwirkungen werden Übelkeit, Schmerzen im Bauch, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Errötungen, Schmerzen im Rücken, Muskelschmerzen und eine Verstopfung der Nase genannt. Müdigkeit, Schwindelgefühle und Ohnmachtsanfälle sind seltener. Sehr selten treten Beschwerden beim Sehen, ein übermäßiges Schwitzen, Herzkrämpfe, Herzklopfen, Herzinfarkt und Schlaganfall, Muskelkrämpfe, Überempfindlichkeit oder Anfälle bei vorhandener Sichelzellkrankheit auf. Weitere Nebenwirkungen sind ein niedriger Blutdruck und ein plötzlicher Hörverlust, der manchmal von einem Ohrensausen begleitet wird, einem Tinnitus. Die seltenen Begleiterscheinungen können sich auch in der Form eines trockenen Rachens oder als eine Tachykardie, dem Herzrasen, äußern. In sehr seltenen Fällen kommt es zu einer Dauererektion. Die Nebenwirkungen sind auf der Packungsbeilage des Präparats angegeben und aufgeführt.

Bei welchen Nebenwirkungen sollte man eine Einnahme von Cialis sofort unterbrechen?

Falls man allergische Reaktionen wie beispielsweise einen Hautausschlag, Brustenge, eine außergewöhnlich lange und schmerzhafte Erektion oder einen plötzlichen Sehverlust nach der Einnahme von Cialis feststellt, sollte man eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen und sollte die Einnahme von Cialis sofort unterbrechen. Bei eventuell auftretenden Brustschmerzen dürfen keine Medikamente mit Nitrat wie Nitrospray oder Stickstoffmonoxid eingenommen werden. Eine solche Kombination aus Stickstoffmonoxid und Cialis kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Es ist wichtig, der Ärztin oder dem Arzt alle Medikamente mitzuteilen, die man einnimmt.

Die Gegenanzeigen bei Cialis

Bei vorliegenden schwerwiegenden Krankheiten im Herz-Kreislauf-System wie bei einer bestehenden koronaren Herzkrankheit, bei Erkrankungen an den Herzklappen, bei einer Herzinsuffizienz oder bei Herzinfarkt, bei vorhandenen Herzrhythmusstörungen oder bei einer schwerwiegenden Schwäche des Herzmuskels darf Cialis nicht eingenommen werden. Auf die Einnahme sollte auch bei einem niedrigen Blutdruck oder bei Erkrankungen der Netzhaut des Auges verzichtet werden.

Cialis darf auch nicht angewendet werden, wenn sexuelle Aktivitäten für den Patienten gesundheitlich schädlich sein könnten. Das Medikament darf außerdem nicht von Patienten eingenommen werden, die einen Sehverlust aufgrund eines Problems mit dem Blutfluss zum Augennerv erlitten haben, bei der anterioren ischämischen Optikusneuropathie, dem Augeninfarkt. Man darf Cialis zudem nicht zusammen mit Nitraten oder mit den Medikamenten der Gruppe der Stimulatoren der löslichen Guanylatzyklase (sGC) wie Riociguat zu sich nehmen, ein Medikament gegen den Bluthochdruck in den Gefäßen der Lungen, der pulmonalen Hypertonie.

Personen mit schweren Nieren- oder Leberproblemen sollten nie mehr als 10 mg als Dosis einnehmen. Die tägliche Einnahme von Cialis wird bei Patienten mit schwerwiegenden Nierenproblemen nicht empfohlen und sollte bei Personen mit Funktionsstörungen der Leber nur nach einer sorgfältigen Abwägung der Risiken und dem Nutzen bei der Einnahme des Medikaments verschrieben werden.

Bei einer Allergie gegen Tadalafil sollte man von der Einnahme von Cialis völlig absehen. Das Medikament sollte auch dann nicht genommen werden, wenn man gleichzeitig andere Medikamente zur Behandlung der erektilen Dysfunktion einnimmt. Eine Liste der Gegenanzeigen befindet sich in der Packungsbeilage.

Cialis darf nie mit „Poppers“ eingenommen werden

Die gleichzeitige Einnahme von Cialis mit organischen Nitriten oder mit NO-Donatoren wie der Szenedroge „Poppers“ im Bereich sexueller Stimulation ist eine strikte Kontraindikation und sehr gefährlich. Der Wirkstoff von „Poppers“ ist das Amylnitrat. Bei einer kombinierten Wirkung von Cialis mit „Poppers“ auf den Blutdruck kann es zu einem lebensgefährlichen Blutdruckabfall kommen. Dabei sollte immer auch die lange Halbwertszeit von Cialis mit dem Wirkstoff Tadalafil berücksichtigt werden. Nach einer Einnahme von Cialis dürfen eventuelle Nitrate oder andere blutdrucksenkende Medikamente frühestens 2 Tage später eingenommen werden.

Die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Einige Medikamente interagieren mit Cialis. Daher sollte man es dem Arzt oder der Ärztin mitteilen, wenn man eines der folgenden Medikamente einnimmt: Alpha-Blocker bei der Behandlung von Bluthochdruck oder einer Vergrößerung der Prostata, andere Blutdruckmedikamente, andere Prostata Medikamente, Proteasehemmer zur Behandlung von AIDS bei einer HIV Infektion, die Ketoconazol Tabletten als Mittel gegen vorhandene Pilzinfektionen, Carbamazepin, Phenobarbital oder Phenytoin gegen die Epilepsie und gegen Krampfanfälle, Rifampicin, Erythromycin, Itraconazol und Clarithromycin, Nitrate wie das Nitrolingualspray, Langzeitnitrate oder Nitratkapseln sowie andere Medikamente für die Behandlung der erektilen Dysfunktion wie das Sildenafil von Viagra, Spedra, Levitra oder pflanzliche Potenzmittel.

Vorsicht bei den Nachahmerpräparaten und Fälschungen von Cialis

Für Cialis wird neben anderen Potenzmitteln im Internet besonders häufig geworben. Aber in einigen Fällen handelt es sich hierbei um gefälschte Nachahmerpräparate mit anderen Wirkstoffen und mit einer nicht vorhersehbaren Wirkung. Die Einnahme solcher Tabletten kann daher mit gravierenden Risiken für die Gesundheit verbunden sein. Das Patent des Herstellers für den Wirkstoff Tadalafil lief am 15. November 2017 in Deutschland aus, so dass ab diesem Zeitpunkt Generika hergestellt werden können. Die Tabletten sollten aber nur bei zugelassenen Apotheken gekauft werden, um sich dadurch vor Fälschungen zu schützen.

Cialis in einer Verbindung mit Alkohol

Die Wirkungen des Alkohols bei Erektionen sind unterschiedlich. In kleinen Mengen kann der Alkohol entspannend wirken. Diese entspannende Wirkung kann vor allem bei den Männern mit einer psychisch verursachten erektilen Dysfunktion positive Effekte haben. Bei einem Alkoholkonsum in größerer Menge wird die Übertragung der Reize im Nervensystem jedoch gehemmt und betäubt. Die sexuellen Impulse können dann nicht richtig aufgenommen werden. Dann beeinträchtigt der Alkohol die Erektionsfähigkeit.

Es ist individuell unterschiedlich, wie viel Alkohol zu viel ist, aber in der Regel entsprechen Werte um 0,4 bis 0,5 Promille Alkohol der Wirkung, die die Erektion fördert. Bei einem höheren Alkoholspiegel im Blut kann jedoch in der Regel davon ausgegangen werden, dass sich die Wirkung von Cialis dann reduziert. Es kommt hinzu, dass sich das Cialis und der Alkohol in der Leber abbauen. Zu viel Alkohol verzögert den Abbau von Cialis, das dadurch eine längere Zeit im Körper bleibt. Das kann die Nebenwirkungen von Cialis verstärken.

Cialis in der Verbindung mit der Grapefruit und mit dem Grapefruitsaft

Einige Fruchtsäfte und Früchte können mit Medikamenten interagieren und unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Diese Wirkung wurde vor allem bei der Grapefruit und bei dem Saft der Grapefruit festgestellt. Schon der Verzehr von nur einer einzigen Grapefruit oder einem Glas Grapefruitsaft kann zu einer unerwünschten Überdosierung eines Medikaments wie Cialis führen, weil sich Pflanzenstoffe in der Grapefruit befinden, die den Abbau von Cialis hemmen.

Das geschieht durch die Furocumarine und Flavonoide, die in der Grapefruit enthalten sind. Diese Stoffe hemmen Enzyme, die für den Abbau von Medikamenten wichtig sind, vor allem das Enzym CYP3A4. Die Bedeutung dieses Enzyms ist je nach dem Patienten individuell verschieden. Es gibt Personen mit einer hohen CYP3A4-Aktivität und andere Personen, bei denen die CYP3A4-Aktivität niedriger ist. Die unerwünschte Wirkung von Grapefruitsaft und der Grapefruit gilt aber für jeden Patienten, der Cialis einnimmt. Da die Wirkungen der Grapefruit und vom Grapefruitsaft mehrere Tage lang andauern können, wird dazu geraten, bei der Einnahme von Cialis auf den Verzehr zu verzichten.

Die Vor- und Nachteile von Cialis

Mit dem Wirkstoff Tadalafil erreicht Cialis die längste Wirkungsdauer aller Potenzmittel. Bei einem Vergleich zu anderen Potenzmittel bietet Cialis dem Patienten vor allem bei der Konstanztherapie eine dauerhafte Hilfe gegen eine vorhandene erektile Dysfunktion an, bei der er sein Sexualleben mit einer täglichen, niedrigen Dosierung des Medikaments frei und unabhängig gestalten kann. Dadurch kann Cialis den betroffenen Männern auch bei den Depressionen helfen, die wegen ihrer Potenzprobleme entstanden waren. Die Nebenwirkungen und die Gegenanzeigen bei der Einnahme von Cialis müssen jedoch immer beachtet werden. Cialis sollte daher nur mit ärztlichem Rat eingenommen werden. Die Nachahmerpräparate im Internet können Fälschungen sein. Es ist daher wichtig, dieses Medikament nur in zugelassenen Apotheken zu kaufen. Eine gesunde Lebensweise fördert die Potenz. Sie kann im Laufe der Zeit dazu führen, völlig auf Potenzmittel zu verzichten. Die Droge „Poppers“ darf bei einer Einnahme von Cialis nicht eingenommen werden.